Besuch in der Partnerschule 2008
In der Zeit vom 22. bis 26.September 2008 besuchten 14 Schüler der Paul-Werner-Oberschule in Begleitung von 3 Lehrern unsere Partnerschule Gimnazjum Nr.5 in Raciborz / Polen. Im Mittelpunkt des Besuches standen gegenseitige Begegnungen von Schülern beider Schulen, aber auch das übergreifende Thema „Nutzen und Folgen des Kohlebergbaus“.
Auszüge aus dem Reisetagebuch
Montag, 22.09.2008:
Anreise mit dem Zug – nach einer Fahrt von ca. 6 Stunden wurden die Reisenden von 16 Schülern und drei Lehrern der Partnerschule begrüßt und bezogen ihre Zimmer in einem Studentenwohnheim.
Dienstag, 23.09.2008:
Am ersten Arbeitstag wurde die Delegation unserer Schule durch den Schulleiter des Gimnasium Nr. 5 begrüßt und gewann in einem Schulrundgang und einem Vortrag einen ersten Eindruck von der Schule. Die anschließende Exkursion führte die Gruppe nach Rydultowy in das Bergwerk „Anna“, wo sie sich über Rekultivierungsmaßnahmen nach dem Bergbau im Bereich der aufgeschütteten Halden informieren konnten. Im betriebseigenen Museum lernten sie die Geschichte des Bergbaus auf polnischen Gebiet kennen. Zum Thema des Schüleraustausches wurden anschließend in Gruppen Collagen angefertigt. Der Nachmittag des ersten Tages schloss mit einem Stadrundgang, bei dem Sehenswürdigkeiten der Stadt Raciborz vorgestellt wurden.
Mittwoch, 24.09.08:
Am nächsten Tag fand ein Ausflug nach Zabrze, in das größte polnische Steinkohlen-Bergwerk statt. Hier, im Bergwerksmuseum unter Tage, erfuhren die Teilnehmer interessante Details über den Abbau von Steinkohle und den Arbeitsalltag der Bergleute.
Donnerstag, 25.09.08:
Gemeinsamer Unterricht in den Fächern Englisch und Geografie stand am Donnerstag auf dem Plan. Natürlich ging es im Fach Geografie um die Kohlevorkommen in Polen und Deutschland. Kartenarbeit und Arbeitsblätter standen dabei im Vordergrund. In Gruppenarbeit wurde eine Präsentation zum Thema „Rekultivierung“ erarbeitet.
Am Nachmittag folgten Schüler und Lehrer einer Einladung des Stadtoberhauptes ins Rathaus von Raciborz. In freundlicher Atmosphäre fand ein Gedankenaustausch zwischen der Vize-Präsidentin und den Leitern der Delegationen zu Fragen der Stadt- und Schulentwicklung beider Städte statt. Die Vize-Präsidentin betonte, dass der Abbau von Vorurteilen und damit das Gelingen von Schülerbegegnungen mit dem Engagement und der Vorbildwirkung der Delegationsleiter steht und fällt. In diesem Zusammenhang dankte sie den Teilnehmern für unsere Einsatzbereitschaft und wünschte eine weitere gute Zusammenarbeit. Die Schüler nahmen während dessen an einer Besichtigung des Rathauses teil.
Der Abschlussabend wurde als „Abend der Traditionen“ gefeiert. Von Eltern und Mitarbeitern der gastgebenden Schule wurde ein traditionelles Abendessen vorbereitet, das von traditionellen schlesischen Liedern eines Ensembles umrahmt wurde. Die schlesische Mundart, welche viele Wörter der deutschen Sprache enthält, war Gegenstand eines Wettbewerbs, bei dem unsere Schüler mit guten Ergebnissen als Lohn für ihren Fleiß glänzten. Mit einer Disco ging der Abend zu Ende.
Freitag, 26.09.08:
Heimreise mit dem Zug und Ankunft auf dem Bahnhof Cottbus
